Bitcoin zeigt bullische Divergenz gegenüber Gold: Braut sich ein neuer Ausbruch an?

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Michaël van de Poppe, eine bekannte Stimme in der Krypto-Charting-Szene, hat eine sogenannte „bullische Divergenz“ zwischen Bitcoin und Gold hervorgehoben, ein Signal, das seiner Meinung nach auf einen anhaltenden Bitcoin-Ausbruch hindeuten könnte, während Gold konsolidiert. „Die bullische Divergenz bei BTC vs. Gold kommt ins Spiel. Daher erwarte ich einen starken Ausbruch nach oben, während Gold konsolidiert und Bitcoin ausbricht. Ich würde erwarten, dass diese Kennzahl weiterhin Stärke zeigt, da der Bärenmarkt bei Bitcoin in Gold beendet ist“, schrieb van de Poppe auf X und fügte ein Verhältnis-Chart bei, das die jüngste relative Schwäche von Bitcoin im Vergleich zum gelben Metall zeigt.

Diese Beobachtung fällt zusammen mit einem jüngsten Aufwärtstrend beim Spotpreis von Bitcoin. Als die Märkte am 4. März öffneten, wurde Bitcoin über der Marke von 70.000 US-Dollar gehandelt, nach einer Rallye, die die Preise in die niedrigen 70.000er Bereiche trieb. Händler und Analysten sagen, dass die Bewegung durch eine Kombination aus Makro-Headlines, ETF-Flows und technischer Neugewichtung nach einer längeren Phase der Underperformance gegenüber Gold getrieben wird.

Institutionelle Flows liefern Kontext dafür, warum eine BTC-Gold-Divergenz gerade jetzt wichtig ist. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in den letzten Sitzungen starke Zuflüsse, mit Tagesflüssen in Milliardenhöhe, was eine Erinnerung daran ist, dass großes, geduldiges Kapital den Markt schnell in Richtung Angebot und Nachfrage verschieben kann. Analysten wiesen auf einen der größten Tageszuflüsse in ETFs im Quartal hin, ein Faktor, der mit der Erholung von Bitcoin zusammenfiel.

Ende des relativen Bärenmarktes?

Weitere strukturelle Untersuchungen zum BTC/Gold-Verhältnis deuten darauf hin, dass van de Poppe’s Ansicht kein Einzelfall ist. Einige Markttechniker haben ein mehrmonatiges Fenster identifiziert, etwa 14 Monate in jüngsten Zyklusvergleichen, in dem das Verhältnis typischerweise einen Erschöpfungs-Tiefpunkt erreicht, was den Weg für Bitcoin nach oben ebnet. Dieses Muster, das in früheren Zyklen aufgetreten ist, wird von Händlern herangezogen, die glauben, dass das Schlimmste des relativen Bärenmarktes hinter uns liegen könnte.

Makro- und geopolitische Einflüsse werden jedoch weiterhin eine Rolle spielen. Im Februar und bis März führten Schlagzeilen aus dem Nahen Osten und die sich ändernde Risikostimmung unter globalen Investoren zu starken Intraday-Schwankungen bei Risikoanlagen und sicheren Häfen, einschließlich Gold. Für Marktbeobachter wäre eine echte Bestätigung der BTC-Gold-bullischen Divergenz eine anhaltende Stärke bei Bitcoin, selbst wenn Gold flacht oder nicht wesentlich rallyt – eine relative Performance-Entscheidung, kein einfacher Long-Only-Ansatz.

Analysten, die Korrelationen untersuchen, argumentieren, dass eine Führungsrotation zugunsten von Bitcoin gegenüber Gold große prozentuale Gewinne für BTC bringen könnte, wenn sie anhält. Was sollten Händler daraus mitnehmen? Van de Poppe’s Einschätzung ist eine technische Analyse mit makroökonomischer Bestätigung. Wenn ETFs weiterhin Kapital anziehen und das BTC/Gold-Verhältnis tatsächlich eine Erholung aus seinem Zyklus-Tief zeigt, könnte Bitcoin eine mehrwöchige Aufwärtsbewegung erleben.

Doch wie immer wird der Weg nicht linear verlaufen. Geopolitische Schocks, Liquiditätsverschiebungen und Derivate-Positionierungen können die Preise in beide Richtungen drücken. Für den Moment werden Händler beobachten, ob Bitcoin das neue höhere Niveau über 70.000 US-Dollar hält und ob die Preisentwicklung bei Gold die Konsolidierung bestätigt, die van de Poppe erwartet. Wenn beide Bedingungen erfüllt sind, könnte diese bullische Divergenz von einer Chart-Notiz zu einer Marktnarrative werden.

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