Ethereum Staking-Neuheiten? Vitalik schlägt den Vorschlag „Native DVT Staking“ vor, um die Sicherheit und Dezentralisierung von Ethereum zu stärken

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Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat kürzlich die Idee des „Native DVT Stakings“ vorgestellt und befürwortet die direkte Integration der verteilten Validator-Technologie in die Protokollschicht, um die Netzwerksicherheit zu erhöhen und gleichzeitig das Risiko der Zentralisierung beim Staking weiter zu verringern.
(Vorheriger Kontext: Vitalik: 2026 ist das Jahr, in dem Ethereum „Souveränität und Dezentralisierung“ zurückerobert)
(Hintergrund: Vitalik ändert seine Haltung! Unterstützt erstmals Native Rollups, ZK-Technologie-Timeline passt endlich)

Inhaltsverzeichnis

  • Was ist DVT? Lösung für das Risiko einzelner Knoten
  • Native DVT: Mechanismus in das Protokoll integrieren
  • Geringer technischer Aufwand, Fokus auf Praktikabilität
  • Der treibende Kraft für Dezentralisierung

Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat kürzlich im Ethereum Research-Forum einen Vorschlag namens „Native Distributed Validator Technology (Native DVT)“ für das Staking vorgestellt. Ziel ist es, den DVT-Mechanismus direkt in die Ethereum-Protokollschicht zu integrieren, um die Netzwerksicherheit und Dezentralisierung ohne erheblichen Mehraufwand zu verbessern.

Was ist DVT? Lösung für das Risiko einzelner Knoten

Die verteilte Validator-Technologie (DVT) ist eine Architektur, die es Validatoren ermöglicht, nicht vollständig auf einen einzelnen Knoten für das Staking angewiesen zu sein. Durch die Verteilung der Validator-Schlüssel auf mehrere Knoten und die Verwendung von Threshold Signatures können Blockvorschläge und -validierungen nur dann als gültig betrachtet werden, wenn mehr als zwei Drittel der Knoten ehrlich arbeiten. So können Validatoren am Netzwerk teilnehmen, ohne durch einzelne Fehler bestraft zu werden (slashing) oder inaktive Lecks zu erleiden (Inactivity Leak).

Derzeit gibt es bereits DVT-Lösungen wie ssv.network, Obol usw., die von einigen Börsen und Institutionen genutzt werden. Buterin weist jedoch darauf hin, dass die bestehenden Lösungen oft komplex aufgebaut sind, zusätzliche Koordination zwischen Knoten erfordern und auf die lineare Natur von BLS-Signaturen angewiesen sind, was langfristig potenzielle Risiken bergen könnte.

Native DVT: Mechanismus in das Protokoll integrieren

Um die genannten Probleme zu lösen, schlägt Buterin das Konzept des „Native DVT“ vor. Der Kerngedanke ist, den DVT-Mechanismus direkt in das Ethereum-Protokoll zu schreiben.

Laut dem Vorschlag können Validatoren, die die Mindeststakeschwelle an ETH besitzen, bis zu 16 separate Schlüssel erstellen und eine Signatur-Schwelle festlegen. Diese Schlüssel bilden mehrere „virtuelle Identitäten“, die technisch unabhängig arbeiten, aber im Protokoll als eine einzige „Gruppen-Validator-Identität“ betrachtet werden. Nur wenn die festgelegte Anzahl an Schlüsseln die Signatur abschließt, gelten die entsprechenden Aktionen (wie Blockerstellung oder Validierung) als gültig, und es werden Belohnungen verteilt oder Strafen verhängt.

Buterin weist außerdem darauf hin, dass eine zu niedrige Schwelle (z.B. ≤ die Hälfte der Schlüsselanzahl) auch bei keinem böswilligen Verhalten das Risiko von Strafen erhöht. Daher wird eine solche Konfiguration nicht empfohlen.

Geringer technischer Aufwand, Fokus auf Praktikabilität

In der technischen Umsetzung betont Buterin, dass die native DVT-Implementierung sehr einfach gehalten ist. Für Nutzer genügt es, mehrere Standard-Ethereum-Knoten zu betreiben, ohne komplexe externe Koordinationssysteme. Das System fügt nur bei der Blockerstellung eine zusätzliche Verzögerung hinzu, beeinflusst den Validierungsprozess kaum und ist mit verschiedenen Signaturmechanismen kompatibel, ohne auf bestimmte kryptografische Eigenschaften angewiesen zu sein.

Der treibende Kraft für Dezentralisierung

Neben der Sicherheit sieht Buterin die native DVT auch als wichtiges Werkzeug, um die Dezentralisierung von Ethereum voranzutreiben. Er betont, dass, wenn mittlere und große ETH-Inhaber sowie Institutionen leichter sichere Multi-Knoten-Architekturen für das Staking nutzen können, die Abhängigkeit von großen Staking-Diensten reduziert wird. Dies würde die Verteilung der Validatoren verbessern und die Dezentralisierungskennzahlen wie den Nakamoto-Koeffizienten erhöhen.

Darüber hinaus könnte native DVT die Bedienungsschwelle für dezentrale Staking-Protokolle senken, sodass die Teilnahmeerfahrung der einfachen Einzelpersonen ähnlicher wird, was mehr Knoten und Teilnehmerstrukturen fördert.

Wichtig ist, dass dieses Konzept derzeit noch im Vorschlags- und Diskussionsstadium ist. Ob es in das Ethereum-Hauptprotokoll aufgenommen wird, hängt von der längeren Prüfung, den Tests und der Konsensbildung in der Community ab. Mit dem anhaltenden Anstieg des ETH-Stakings wird dieser Vorschlag auch als ein entscheidender Ausgangspunkt für die langfristige Sicherheit und Governance des Netzwerks gesehen.

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