Die neueste Umfrage der Federal Reserve Bank of New York zeigt, dass die Amerikaner zunehmend besorgt über die beschleunigte Inflation und die schwächeren Beschäftigungsmöglichkeiten sind. Laut den am Donnerstag veröffentlichten Daten erwarten die Menschen, dass die Lebenshaltungskosten steigen werden, während das Vertrauen in die Suche nach einer neuen Beschäftigung auf ein Rekordtief gefallen ist.
Inflationserwartungen steigen Befragte Haushalte gehen nun davon aus, dass die Inflation in den nächsten 12 Monaten 3,4 % erreichen wird, nach 3,2 % im November. Langfristige Erwartungen bleiben unverändert, mit einer prognostizierten Inflation von 3,0 % über den Drei- und Fünf-Jahres-Horizonten.
Rekordtiefes Vertrauen in die Jobsuche Unter den derzeit Beschäftigten glauben nur 43,1 %, dass sie eine neue Stelle finden könnten, falls sie ihre aktuelle verlieren – das niedrigste Niveau seit Beginn der Erfassung im Jahr 2013. Die größten Rückgänge beim Jobvertrauen gab es bei: Personen, die weniger als 100.000 $ pro Jahr verdienenMenschen über 60 Jahre altPersonen mit nur einem High-School-Abschluss
Haushaltsfinanzen: Schuldenängste nehmen zu Eine zunehmende Zahl Amerikaner fürchtet, bei Schuldenzahlungen zurückzubleiben. Die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten drei Monaten eine Mindestschuldenzahlung zu versäumen, stieg auf 15,3 %, das höchste Niveau seit April 2020, während der frühen Tage der Pandemie. Zu den am stärksten gefährdeten Gruppen gehören: Erwachsene über 60 JahreHaushalte mit einem Einkommen unter 50.000 $Personen ohne Hochschulabschluss
Preisaussichten: Gesundheits- und Wohnkosten führen die Liste an Bei der Befragung zu bestimmten Kategorien prognostizierten die Befragten die folgenden Preissteigerungen: 🔹 Benzin: +4,0 % (leichter Rückgang im Vergleich zum letzten Monat)
🔹 Lebensmittel: +5,7 %
🔹 Gesundheitswesen: +9,9 %
🔹 Studiengebühren: +8,3 %
🔹 Miete: +7,7 %
Löhne, Einkommen & Ausgaben: Reales Wachstum bleibt schwach Das erwartete Lohnwachstum sank auf 2,5 %, bleibt also unter dem 12-Monats-Durchschnitt.
Haushalte glauben, dass ihr Einkommen um 3,0 % steigen wird, während die Ausgaben um 4,9 % zunehmen werden.
Befragte gaben an, dass die Kreditaufnahme jetzt schwieriger ist – und sie erwarten keine baldige Verbesserung.
Jobsicherheit: Mehr Angst vor Entlassungen Wahrscheinlichkeit, innerhalb eines Jahres entlassen zu werden: 15,2 % (über dem 12-Monats-Durchschnitt)Wahrscheinlichkeit, freiwillig zu kündigen: 17,5 % (Rückgang)Chance auf höhere Arbeitslosigkeit in 12 Monaten: 41,8 % (leicht gesunken im Vergleich zu November) Staatsverschuldung & Marktausblick: Gemischte Stimmung Befragte erwarten, dass die US-Bundesverschuldung bis 2026 um 9,0 % steigen wird – deutlich über dem 12-Monats-Durchschnitt von 6,5 %. Im Gegensatz dazu glauben nur 23,4 %, dass die Zinssätze für Sparkonten im nächsten Jahr steigen werden. Das Vertrauen in den Aktienmarkt hat sich leicht verbessert, mit einer Wahrscheinlichkeit von 38,0 %, dass die Aktienkurse in 12 Monaten höher sein werden.
Zusammenfassung: Amerikaner stehen unter Druck von beiden Seiten Die US-Bevölkerung ist zunehmend zwischen steigender Inflation und abnehmender Jobsicherheit gefangen. Die Umfrageergebnisse kommen kurz vor wichtigen Wirtschaftsdaten zu Beschäftigung und Inflation, die die nächste Zinsentscheidung der Fed am Monatsende stark beeinflussen könnten.
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