BlockBeats Nachrichten, am 1. Januar schloss Bitcoin im Jahr 2025 niedriger als zu Jahresbeginn, was erstmals in der Geschichte nach einer Halbierung zu einem Jahresverlust führte. Dies löste eine intensive Diskussion darüber aus, ob das „Vierjahreszyklus“-Modell von Bitcoin beendet ist. Obwohl die letzte Halbierung im April 2024 stattfand und BTC am 6. Oktober ein historisches Hoch von 126.000 US-Dollar erreichte, kam es anschließend zu einem erheblichen Rückgang, der den Höchststand um mehr als 30 % unterschritt, was die Jahresperformance schwächer macht. Analysten weisen darauf hin, dass Bitcoin nach den Halbierungen in den Jahren 2012, 2016 und 2020 jeweils im folgenden Jahr neue Höchststände erreichte, doch dieses Muster konnte in diesem Zyklus nicht fortgesetzt werden. Vivek Sen, Gründer von Bitgrow Lab, sagt offen, dass ein Jahresverlust nach einer Halbierung bedeutet, dass das „Vierjahreszyklus“-Modell offiziell tot ist. Investor Armando Pantoja ist der Ansicht, dass die Aufnahme von ETFs, institutionellen Geldern und Unternehmensbilanzen Bitcoin nicht mehr von Retail-Stimmung dominieren lässt, sondern vielmehr von makroökonomischen Faktoren wie Liquidität, Zinssätzen, Regulierung und geopolitischen Entwicklungen beeinflusst wird. Es gibt jedoch auch andere Meinungen. Markus Thielen, Forschungsleiter bei 10x Research, erklärt, dass der Vierjahreszyklus weiterhin existiert, aber nicht mehr ausschließlich durch „programmierte Reduktion“ angetrieben wird, sondern in einer neuen Form stattfindet. Die Meinungsverschiedenheiten über die langfristige Zyklusstruktur von Bitcoin nehmen weiterhin zu.
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