Goldene Finanz berichtet, Moody’s veröffentlicht einen neuen Vorschlag für ein Stablecoin-Rating-Rahmenwerk, das den Fokus auf die Kreditqualität der Reserveassets, Marktrisiko und Betriebsrisiko-Bewertung legt. Dieser Rahmen bedeutet, dass selbst bei zwei „1:1“ an den US-Dollar gekoppelten Stablecoins die Ratings aufgrund unterschiedlicher Arten der hinterlegten Reserveassets variieren können. Moody’s erklärt, dass der Ratingprozess in zwei Schritte unterteilt wird: Zunächst wird die Kreditqualität der verschiedenen Assets im Reservepool und der entsprechenden Gegenparteien bewertet; im zweiten Schritt wird basierend auf Asset-Kategorie und Laufzeit das Marktrisiko geschätzt und für verschiedene Assets „Vorlaufquoten“ (advance rates) festgelegt. Zudem werden auch Faktoren wie Betrieb, Liquidität und technisches Risiko der Stablecoins einbezogen. Der Bericht weist darauf hin, dass Emittenten die Reserveassets der Stablecoins effektiv von anderen Geschäften trennen müssen, um sicherzustellen, dass diese Assets im Falle einer Insolvenz des Emittenten nur zur Deckung der Stablecoins verwendet werden.