BlockBeats Nachrichten, 25. Februar: Im Devisenmarkt zeichnen sich Anzeichen für eine Trendwende ab. Der australische Dollar, die norwegische Krone und der neuseeländische Dollar sind in diesem Jahr jeweils um etwa 6 %, 5 % und 4 % gestiegen und gehören damit zu den besten Währungen im G10. Händler passen ihre Einschätzungen der globalen Zinspfad an und wetten darauf, dass die wichtigsten Volkswirtschaften ihre Zinssenkungszyklen beenden, um sich wieder auf die Bekämpfung der Inflation zu konzentrieren.
Die Reserve Bank of Australia hat in diesem Monat eine neue Zinserhöhungsrunde eingeleitet. Die neuesten Daten zeigen, dass die bevorzugte „Tail-Mean“-Inflationsrate auf 3,4 % gestiegen ist, was die Erwartungen des Marktes auf eine erneute Zinserhöhung im Mai verstärkt. Norwegen hat aufgrund unerwartet steigender Inflation eine Zinserhöhung in der ersten Jahreshälfte eingepreist. Auch der Neuseeland-Dollar profitiert von den Wetten des Marktes auf Zinserhöhungen in den kommenden Monaten. Unterstützt durch steigende Rohstoffpreise wie Öl und Kupfer, haben die drei wichtigsten „Rohstoffwährungen“ gleichzeitig an Stärke gewonnen.
Strategen weisen darauf hin, dass die australischen Zinssätze erstmals seit 2017 höher sind als die der USA. Zusammen mit einem schwächeren US-Dollar und einer erhöhten Kapitaldiversifikation fließt Kapital in Volkswirtschaften mit solider Fiskallage und Rohstoff-Exposition. Gleichzeitig erwarten einige Institutionen, dass die Federal Reserve im Laufe des Jahres die Zinsen unverändert lässt, obwohl der Markt weiterhin zwei bis drei Zinssenkungen erwartet. Das Risiko, dass die Inflation dauerhaft über dem Ziel von 2 % bleibt, besteht weiterhin, was die Diskussion über eine „neue hawkishe Ära“ befeuert.