Offenlegung im SEC-Bericht: Kryptowährungsfälle in der Ära von Gary Gensler „haben den Anlegern keinen Nutzen gebracht“

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Gate News Nachricht: Die US-Börsenaufsicht SEC hat ihren Durchsetzungsbericht für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht und eingeräumt, dass bestimmte Krypto-Registrierungsfälle unter dem früheren Vorsitzenden Gary Gensler Investoren nicht wirklich geschützt oder einen substantiellen Nutzen gebracht hätten. Der Bericht hält fest, dass seit 2022 insgesamt 95 Maßnahmen gegen Unternehmen mit fehlerhaften Aufzeichnungen Strafzahlungen in Höhe von 2,3 Milliarden US-Dollar ergeben hätten. Darunter fallen 7 Krypto-Unternehmens-Registrierungsfälle und 6 Fälle im Sinne der Händlerdefinition, jedoch „es wurde kein direkter Schaden für Anleger festgestellt“.

Der amtierende Vorsitzende Paul Atkins betonte, dass die SEC ihre Durchsetzungsprioritäten neu ausgerichtet habe und von der reinen Verfolgung der Anzahl von Fällen und Rekord-Strafzahlungen abgerückt sei. Stattdessen würden die Ressourcen auf Gesetzesverstöße konzentriert, die direkt die Interessen von Anlegern beeinträchtigen, etwa Betrug, Marktmanipulation und das Missbrauchen von Vertrauen. Dieser Wandel bedeutet, dass die SEC ihre Arbeit nicht mehr anhand der Anzahl von Fällen bewertet, sondern die Betonung auf echten Anlegerschutz und die Integrität der Finanzmärkte legt.

Aus dem Bericht geht hervor, dass die SEC seit Februar 2025 die Durchsetzungsmaßnahmen gegen mehrere Krypto-Unternehmen, darunter Consensys, Cumberland DRW, Dragonchain und Balina, aufgehoben hat. Dies deutet darauf hin, dass die Aufsichtsbehörde die übermäßige Verantwortlichkeit gegenüber Krypto-Unternehmen lockert und die Branche zugleich zurück auf eine angemessenere Spur von angemessener Einhaltung und Compliance führt. Im Geschäftsjahr 2025 reichte die SEC insgesamt 456 Durchsetzungsklagen ein, darunter 303 eigenständige Fälle und 69 verwaltungsrechtliche Klagen. Das zeigt, dass die Behörde weiterhin ein hohes Durchsetzungsniveau beibehält, die Prioritäten jedoch deutlich angepasst wurden.

Analysten gehen davon aus, dass diese politische Anpassung das Compliance-Umfeld für Krypto-Unternehmen verbessern könnte, insbesondere im Vergleich zum Mainstream-Asset-Ökosystem wie Bitcoin und Ethereum, woraus sich indirekte positive Effekte ergeben könnten. Gleichzeitig zeigt dies, dass die SEC ihre Aufsichtsstrategie für Krypto-Assets neu bewertet und dabei stärker den Anlegerschutz und die Gesundheit des Marktes in den Fokus rückt, statt nur kurzfristige Strafmaßzahlen zu verfolgen.

In Zukunft werden Anleger und Branchenbeobachter die konkreten Schritte der SEC bei der tatsächlichen Durchsetzung genau im Blick behalten sowie deren potenzielle Auswirkungen auf den Markt für Krypto-Assets, insbesondere auf die Handelsaktivität und die Beteiligung von Institutionen.

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