BlockBeats-Nachricht: Am Donnerstag, den 8. April, um 2:00 Uhr Beijing-Zeit wird die US-Notenbank die Sitzungsprotokolle vom März veröffentlichen. Dabei ist besonders auffällig, dass die geldpolitische Sitzung im März vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Risiken im Nahen Osten abgehalten wurde. Das Protokoll wird aufzeigen, wie die Beamten diese Risiken abwogen, bevor sich die Lage in der nächsten Runde der Eskalation weiter zuspitzte, und wie viel Aussagekraft die damaligen Überlegungen für die Gegenwart noch haben.
Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs am 28. Februar steigen die Finanzierungskosten kontinuierlich immer weiter nach oben, und der Markt steht unter enormem Druck, was dazu geführt hat, dass sich das finanzielle Umfeld bereits faktisch verschärft hat, selbst ohne dass die US-Notenbank irgendeine politische Maßnahme ergriffen hat.
Auch die erwartete Entwicklung der Zinsen auf dem Markt wird ein Schwerpunkt sein. Zum Zeitpunkt der Sitzung im März erwartete der Markt weiterhin, dass die US-Notenbank in diesem Jahr später einmal eine Zinssenkung vornehmen würde. Diese Sichtweise ist zwar noch nicht völlig zunichtegemacht, aber sie wird zunehmend fragwürdig. Höhere Ölpreise und ein angespanntes Finanzumfeld machen es der US-Notenbank immer schwerer, eine Ausrede für lockere Geldpolitik zu finden. In der Sitzung könnten zudem noch weitere Faktoren besprochen worden sein, die die Beamten dazu zwingen könnten, erneut über Zinserhöhungen nachzudenken—das wird Anlegern zweifellos ordentlich Appetit machen. (Jin10)