„Letzter Bericht“: Institutionelle Vor-Ort-Untersuchung — der Oman-Nord-Ostsee-Kanal tritt in eine neue Phase ein, in der „Heiße Kriegsführung und Wirtschafts­diplomatie parallel verlaufen“

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BlockBeats Nachrichten, 6. April, der Autor des „Tagesabschlussberichts“ Citrini Research hat einen „Vor-Ort-Erkundungsbericht zur Straße von Hormus“ veröffentlicht. Es heißt, Citrini Research habe einen Analysten entsandt, der vier Sprachen beherrscht (einschließlich Arabisch), und habe per Boot eine Vor-Ort-Erkundung in der Mitte der Straße von Hormus durchgeführt, um die tatsächliche Lage der Meerenge zu beurteilen.

Citrini Research Analyst sagt, Investoren sollten das binäre Denken von „offen/geschlossen“ aufgeben; die Realität der Straße von Hormus sei weitaus komplexer. Heißer Krieg und wirtschaftsdiplomatische Verhandlungen laufen parallel, und das Verkehrsaufkommen werde voraussichtlich im Verlauf des fortdauernden Konflikts schrittweise wieder ansteigen. Was gerade geschieht, lässt sich nicht einfach mit „Konflikt eskaliert/abgeschwächt“ oder „Meerenge offen/geschlossen“ beurteilen. Die USA führen militärische Aktionen durch, während ihre Verbündeten (z. B. Frankreich, Japan, Griechenland) gleichzeitig aktiv mit dem Iran über Durchfahrtsrechte verhandeln. Das ist ein typisches Symptom einer multipolaren Welt.

Derzeit hat der Iran zwischen der Insel Qeschm und der Insel Larak ein funktionsfähiges Prüf- und Kontrollzentrum für die Durchfahrt eingerichtet. Alle genehmigten Verkehre werden durch die iranischen Hoheitsgewässer geleitet (nicht durch traditionelle Seewege). Schiffe oder das jeweilige Herkunftsland nehmen über einen Zwischenmakler Kontakt mit dem Iran auf, übermitteln Informationen zu Eigentum, Ladung, Besatzung usw. und zahlen die Durchfahrtsgebühr. Nach einer Prüfung erhält man einen Bestätigungscode und wird dann eskortiert durchgelassen. Nicht genehmigte Schiffe müssen warten.

Der Analyst sagt, die Position des Iran sei „nicht daran interessiert, die Meerenge zu schließen“. Das Ziel sei, ein souveränes System aufzubauen, ähnlich wie die Türkei die Straße von Bosporus verwaltet: Bei gleichzeitiger Kontrolle der Schifffahrt und dem Erheben von Gebühren soll es erlauben, dass der kommerzielle Verkehr weiterläuft. So wolle man sich als verantwortlicher Verwalter des Welthandels positionieren und die USA isolieren.

Und indem der Iran die Meerenge öffnet, wird dafür keine Gebühr erhoben, gleichzeitig findet aber auch ein militärischer Angriff statt. Eine vollständige Schließung der Meerenge würde jedoch zu einer globalen Wirtschaftskatastrophe führen (derzeit wird der Nettoverlust globaler kommerzieller Rohölbestände auf geschätzt 10,6 Millionen Barrel pro Tag beziffert). Die meisten anderen Länder (die Liste wächst schnell, darunter u. a. China, Indien, Russland, Japan, Frankreich, Marokko) wählen den Weg, mit dem Iran Geschäfte zu machen und ihre Energieversorgung abzusichern.

Der Analyst geht davon aus, dass das Verkehrsaufkommen in der Meerenge mit fortdauerndem Konflikt wieder ansteigen wird. Der Prozess werde chaotisch sein, und die durchgehenden Schiffe werden vor allem LPG-Schiffe und kleine Tanker sein; VLCC und andere große Tanker seien weiterhin in geringerer Zahl vertreten. Das reicht nicht aus, um eine globale Wirtschaftskollision zu vermeiden, aber es ist bei weitem besser als eine vollständige Schließung. Allerdings beschränkt der Iran gerade proaktiv die Aktionen der Huthi-Rebellen in der Roten See/der Meerenge von Mandeb und nutzt das als eine Aufwertungs-/Eskalationskarte, die noch nicht ausgespielt wurde.

Ob die Meerenge offen ist oder nicht: Die Frachtraten werden weiter auf hohem Niveau bleiben, und die Tanker-Aktien könnten noch nicht ihren Höhepunkt erreicht haben (z. B. BWET). Die US-Notenbank könnte erkennen, dass die Auswirkungen des Konflikts geringer sind, als man annimmt; die Zinssenkungserwartungen könnten wieder nach vorn rücken, also dass Zinssenkungen früher kommen könnten als es die derzeitige Marktbepreisung nahelegt. Diese „vorverlegte“ Erwartung hat noch Spielraum, um weiter größer zu werden.

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