Schiff: Bitcoin wird die Unterstützung bei 60k US-Dollar durchbrechen; schauen Sie auf 40k US-Dollar. Gold kaufen und Krypto aufgeben ist die richtige Lösung.

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Schiffgold Präsident und erfahrener Goldhändler Peter Schiff haben in letzter Zeit mehrfach öffentlich Stellung bezogen. Er prognostiziert, dass Bitcoin in Kürze eine entscheidende Unterstützung bei 60.000 US-Dollar unterschreiten wird. Das Kursziel liege bei 40.000 US-Dollar. Zudem rät er Anlegern, zu diesem Zeitpunkt Bitcoin vollständig zu verkaufen und in Gold und Silber umzuschichten.

Bitcoin richtet sich auf 40.000 US-Dollar aus, dann ist es aber immer noch nicht das Tief

Schiff sagte in einem Interview mit Capital Cosm, dass Bitcoin, sobald die Unterstützung bei 60.000 US-Dollar gebrochen wird, die beschleunigte Bewegung hin zu 40.000 US-Dollar antritt. Er ist der Ansicht, dass es zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht das Tief sei und der Kursverfall zeitgleich mit dem Crash der Tech-Aktien stattfinden werde. Langfristig habe er stets vertreten, dass Bitcoin am Ende auf null gehen werde, doch diese extreme Prognose wurde in der Krypto-Branche bereits mehrfach zurückgewiesen.

Aus heutiger Sicht hält sich Bitcoin Anfang April weiterhin in der Nähe von etwa 67.000 US-Dollar. Insgesamt wird der Markt noch immer von der Energiekrise, die durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde, sowie vom Inflationsdruck getroffen. Schiff ist der Meinung, dass dieses makroökonomische Umfeld genau Rückenwind für Gold bedeutet – nicht für Bitcoin.

BTC ist „anti-Gold“, ein Stellvertreter für Tech-Aktien

Schiff lehnt die Aussage „Bitcoin ist digitales Gold“ ab; er bezeichnet BTC als „anti-gold“. Seine Begründung lautet: Die Kursrichtung von Bitcoin verhalte sich praktisch entgegengesetzt zu Gold. Es sei viel näher an der Rolle als Proxy für die Tech-Nasdaq-Aktien, bewege sich also mit deren Schwankungen – statt wirklich eine werterhaltende Funktion gegen Inflation zu besitzen.

Er sagt: „Anleger sind jetzt dabei, es zu bereuen, Bitcoin gekauft zu haben.“ Schiff ist der Ansicht, dass die Krypto-Bullenphase, die nach dem Wahlsieg von Trump im November 2024 ausgelöst wurde, bereits vorüber sei. Der zuvor erfolgte Anstieg sei vor allem stimmungsgetrieben gewesen und nicht durch Fundamentaldaten. Diese Reue werde zusätzlich dazu führen, dass Geld aus dem Kryptomarkt in Richtung Gold abfließe.

Iran-Krieg und Gelddrucken sind Katalysatoren für Gold

Für Gold fällt Schiffs Analyse dagegen vergleichsweise optimistisch aus. Er weist darauf hin, dass die USA aufgrund der massiven Militärausgaben im Iran-Krieg zwangsläufig das Gelddrucken beschleunigen müssten, was die Staatsdefizite vergrößere. Das seien alles langfristig positive Faktoren für Gold. Er glaubt, dass Gold unabhängig davon, wie der Iran-Krieg ausgehe, der Gewinner sei: Wenn der Krieg andauere, lasse der Inflationsdruck Gold stärker werden; wenn der Krieg ende, werde auch die entspanntere Stimmung am Markt den Goldpreis um 400 bis 500 US-Dollar nach oben treiben.

Darüber hinaus ordnet Schiff den jüngsten kurzfristigen Rücksetzer bei Gold als „Liquiditätsausgleich“ ein, nicht als Trendwende. Er glaubt, dass es sich um eine Reflexreaktion des Marktes auf Aussagen zur Zinspolitik der US-Notenbank handelt und nicht bedeute, dass sich die Fundamentaldaten von Gold verändert hätten.

Lohnt es sich, Schiff zu glauben?

Schiff ist seit langem ein in der Krypto-Branche bekannter Pessimist; seine „Bitcoin geht auf null“-Prophezeiung ist seit 2011 bereits mehrfach daneben gelegen. Dennoch findet seine Argumentation zu Gold als Inflationsschutzanlage in dem aktuellen Umfeld, in dem der Iran-Krieg den Ölpreis in die Höhe treibt und die Inflationserwartungen steigen, kurzfristig weiterhin Anklang. Dieser Artikel stellt lediglich seine Sichtweise dar und stellt keine Anlageberatung dar.

Dieser Artikel von Schiff: Bitcoin wird die Unterstützung bei 60.000 US-Dollar unterschreiten, blickt auf 40.000 US-Dollar – Gold kaufen und Krypto liegen lassen ist die richtige Lösung Erstmals erschienen auf Kettennachrichten ABMedia.

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