Ripple Prime schaltet den Handel mit Onchain-Waren frei

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  • Ripple Prime führt Commodity-Perpetuals über Hyperliquid ein und erweitert damit den Zugang zu Kryptoderivaten.
  • Ein einheitliches Marginsystem ermöglicht es Institutionen, Multi-Asset-Positionen zu verwalten, ohne Gelder zu verschieben.
  • Die Integration verbindet traditionelle Finanzen und DeFi und verbessert Effizienz sowie Portfoliomanagement.

Ripple Prime hat seine Integration mit Hyperliquid erweitert, um Onchain-Perpetual-Kontrakte einzubeziehen, die an Commodities wie Gold, Silber und Öl gekoppelt sind. Die Aktualisierung wurde von CEO Mike Higgins angekündigt und führt HIP-3-Symbole ein, die es institutionellen Kunden ermöglichen, dezentrale Derivate zu nutzen und Positionen neben traditionellen Vermögenswerten innerhalb eines einheitlichen Margenrahmens zu verwalten.

Integration geht über Krypto-Exponierung hinaus

Die Aktualisierung baut auf der früheren Integration von Ripple Prime mit Hyperliquid im Februar 2026 auf. Zunächst ermöglichte die Plattform institutionellen Zugang zu kryptobasierten Perpetual-Märkten.

Nun erweitert die Unterstützung für HIP-3-Symbole diesen Zugang in traditionelle Commodities-Märkte. Laut Mike Higgins erweitert dies die Exponierung um neue Bereiche, ohne separate Systeme zu erfordern.

Institutionen können Commodity-Derivate direkt Onchain handeln und dabei Positionen in bestehenden Portfolios beibehalten. Dadurch entfällt die Notwendigkeit für mehrere Wallets oder fragmentierte Kollateralstrukturen.

Infolgedessen vermeiden Nutzer die direkte Interaktion mit Smart Contracts, während sie dennoch auf dezentrale Märkte zugreifen.

Einheitliches Margensystem vereinfacht den Betrieb

Ripple Prime ermöglicht es Institutionen, dezentrale und traditionelle Positionen in einem einzigen Rahmen zu verwalten. Dazu gehören Devisengeschäfte, festverzinsliche Produkte und Over-the-Counter-Swaps.

Infolgedessen können Nutzer Risiken über verschiedene Anlageklassen hinweg ausgleichen, ohne Gelder zwischen Plattformen zu verschieben. Diese einheitliche Struktur reduziert die operative Reibung in Multi-Market-Strategien.

Higgins stellte fest, dass das System traditionelle Finanzexponierung mit dezentraler Infrastruktur kombiniert. Dieser Ansatz hält das Portfoliomanagement zentralisiert, während er den Zugang zu Vermögenswerten erweitert.

Das Modell entspricht außerdem den Anforderungen institutioneller Kunden an vereinfachte Workflows und konsolidiertes Reporting.

Wachstum der Plattform und Positionierung am Markt

Hyperliquid ist zu der größten dezentralen Plattform für Perpetual-Trades herangewachsen. Aktuell hält sie mehr als $5 Milliarden an Open Interest.

Zusätzlich liegt das monatliche Handelsvolumen auf der Plattform bei über $200 Milliarden. Dieses Ausmaß unterstützt tiefere Liquidität sowohl für Krypto- als auch für Commodity-Derivate.

Währenddessen startete Ripple Prime Ende 2025, nachdem Ripple Hidden Road für $1,25 Milliarden übernommen hatte. Die Plattform baut ihre institutionellen Angebote weiter aus.

Nach den verfügbaren Angaben zielt Ripple Prime darauf ab, traditionelle Finanzsysteme mit dezentralen Märkten über integrierte Handelsinfrastruktur zu verbinden.

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