Mit Bezug auf Iran behauptet die Hackergruppe Handala, erfolgreich in den privaten Posteingang des FBI-Direktors Kash Patel eingedrungen zu sein und veröffentlicht ihre Lebensläufe sowie mehrere E-Mails online. US-Justizbeamte haben gegenüber den Medien bestätigt, dass das Postfach kompromittiert wurde.
(Vorheriger Kontext: Dr. Rubin: Trump höchstwahrscheinlich „Iran-Krieg eskalieren“! Inflationsrückschlag könnte die Federal Reserve und die Europäische Zentralbank zu Zinserhöhungen zwingen)
(Hintergrund: Reuters: US-Geheimdienste bestätigen „nur Zerstörung eines Drittels der iranischen Raketen“, große Waffendepots bleiben bedrohlich?)
Die angespannte Lage zwischen den USA und Iran spitzt sich nicht nur auf dem militärischen Schlachtfeld zu, sondern auch im Cyberraum. Laut einem Bericht von Reuters vom 27. berichtet eine mit Iran verbundene Hackergruppe namens „Handala Hack Team“, dass sie erfolgreich in den privaten E-Mail-Account von FBI-Direktor Kash Patel eingedrungen sei. Die Gruppe gibt auf ihrer Website an, dass Patels Name jetzt auf ihrer Liste der „erfolgreich gehackten Opfer“ stehe.
Um die Echtheit des Angriffs zu beweisen, veröffentlichten die Hacker Fotos von Patel sowie angeblich seinen Lebenslauf im Internet. Obwohl Reuters angibt, dass nicht alle veröffentlichten E-Mails sofort überprüfbar sind, zeigt eine erste Durchsicht der hochgeladenen Muster, dass die geleakten Daten private und berufliche Korrespondenz aus den Jahren 2010 bis 2019 enthalten.
Bezüglich dieses sicherheitsrelevanten Cyberangriffs bestätigte ein Beamter des US-Justizministeriums gegenüber Reuters, dass Patels E-Mail tatsächlich kompromittiert wurde, jedoch wurden keine weiteren Details preisgegeben. Bislang hat das FBI keine offizielle Stellungnahme zu diesem Vorfall abgegeben. Angesichts des anhaltenden Konflikts zwischen den USA und Iran könnte dieser Hackerangriff auf hochrangige US-Geheimdienstleiter die geopolitischen Risiken zwischen den beiden Ländern weiter verschärfen.