J.P. Morgan ist aktiv geworden! Bloomberg-Analysten: Der erste bankähnliche Bitcoin-ETF in den USA steht kurz vor dem Börsengang

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Senior ETF-Analyst Eric Balchunas von Bloomberg sagte am Mittwoch, dass Morgan Stanley, der Finanzriese an der Wall Street, der einen Bitcoin-Spot-ETF plant, sich in der Endphase vor dem offiziellen Börsengang befindet. In den letzten Tagen könnte die Listung jederzeit erfolgen.
Eric Balchunas postete auf der Social-Media-Plattform X, dass die New York Stock Exchange (NYSE) die Listungsinformationen für diesen Fonds offiziell bekannt gegeben hat. Nach Wall-Street-Konventionen ist dies meist ein Vorbote für die bevorstehende Emission des Fonds.
Morgan Stanley reichte im Januar dieses Jahres den Antrag auf Börsenzulassung für den ETF ein. Vor weniger als einer Woche legte das Unternehmen eine überarbeitete S-1-Registrierungsbekanntmachung bei der US-Börsenaufsicht SEC vor, in der erwähnt wird, dass der Fonds mit dem Namen „Morgan Stanley Bitcoin Trust“ auf der elektronischen Handelsplattform NYSE Arca gelistet werden soll, mit dem Handelssymbol „MSBT“.
Obwohl BlackRock und Fidelity bereits Bitcoin-Spot-ETFs eingeführt haben und Hunderten von Millionen Dollar an Kapital angezogen haben, sieht Eric Balchunas die starke Markteintritts von Morgan Stanley als etwas ganz anderes. Er sagte:

Morgan Stanley ist die erste Bank, die einen Bitcoin-ETF auf den Markt bringt (das war vor einigen Jahren noch undenkbar).

Es ist keine gewöhnliche Bank, sondern der echte „Big Brother“ an der Wall Street, mit der größten Gruppe von Finanzberatern in den USA, insgesamt 16.000 professionelle Berater, die Vermögenswerte im Wert von bis zu 6,2 Billionen US-Dollar verwalten – doppelt so viel wie Merrill Lynch, Goldman Sachs und JPMorgan Chase zusammen.

Amy Oldenburg, Leiterin der Digital Asset Strategy bei Morgan Stanley, gab kürzlich bekannt, dass die Verbreitung von Krypto-ETFs noch in den frühen Phasen ist, und Finanzberater noch evaluieren, wie digitale Vermögenswerte in traditionelle Portfolios integriert werden können.
Sie wies darauf hin, dass die große Nachfrage nach Bitcoin-Spot-ETFs derzeit hauptsächlich von „selbstgesteuerten Investoren“ stammt – also Privatanleger oder Großinvestoren, die unabhängig recherchieren und handeln, ohne auf Finanzberater zu vertrauen – und nicht von aktiven Empfehlungen der Berater. Sie verriet, dass bis zu 80 % der ETF-Handelsaktivitäten auf der Morgan Stanley Plattform von solchen Konten stammen.

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