Iran-Starkopf warnt „wer US-Anleihen kauft, bekommt Schläge": Amerikaner und Unterstützer auf Zielliste, 10-Jahres-Rendite springt zu neuem August-Hoch

Iranischer Parlamentspräsident Ghalibaf gibt eine harte Warnung aus und behauptet, US-Staatsanleihenbesitzer könnten Ziel eines Angriffs werden, wodurch die Grenze zwischen militärischem und finanziellem Druck verschwimmt; die Botschaft erschüttert den US-Anleihenmarkt, die 10-Jahres-Rendite steigt auf 4,4055 %, und das Vertrauen der Investoren in sichere USD-Hedging-Assets steht unter ungewöhnlichem Druck.
(Frühere Nachrichten: Eilmeldung》Israel greift Iran an: Das ganze Land in Notstand, Bitcoin fällt unter 104.000 USD, Rohöl schießt nach oben…)
(Hintergrund: Arthur Hayes: Je länger der Konflikt zwischen USA und Iran dauert, desto mehr druckt die Fed, und nach Zinssenkungen ist der „echte Kaufzeitpunkt“ für Bitcoin erreicht)

Inhaltsverzeichnis

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  • Hintergrund der Eskalation: Khamenei ist tot, Hormuzstraße bleibt unklar
  • Marktreaktion: US-Staatsanleihen werden verkauft, Zinssenkungserwartungen schwinden
  • Krypto-Perspektive: Wenn das Vertrauen in US-Staatsanleihen schwindet, wird die Hedging-Story von Bitcoin erneut geprüft

Die Situation im Iran verschärft sich erneut, diesmal nicht mit militärischen Zielen, sondern mit einem Angriff auf das globale Finanzsystem.

Am 22. März veröffentlichte Ghalibaf auf X eine direkte Warnung an die weltweiten US-Staatsanleihenbesitzer:

Neben Militärbasen sind jene Finanzinstitutionen, die den US-Militärhaushalt finanzieren, legitime Ziele. US-Staatsanleihen sind im Blut der Iraner getränkt. Kaufen Sie sie, und Sie greifen Ihre Zentrale und Vermögenswerte an.

Wir überwachen Ihre Portfolios. Dies ist Ihre letzte Warnung.

— محمدباقر قالیباف | MB Ghalibaf (@mb_ghalibaf) 22. März 2026

Diese harte Ansage verbindet Finanzverhalten direkt mit militärischer Drohung und ist eine seltene geopolitische Stellungnahme, bei der Vermögenswerte als Waffe eingesetzt werden.

Hintergrund der Eskalation: Khamenei ist tot, Hormuzstraße bleibt unklar

Ghalibafs Warnung ist kein Zufall. Newsweek berichtete, dass im letzten Monat die USA und Israel gemeinsam mehrere iranische Militäranlagen angegriffen haben, bei denen der oberste Führer Khamenei ums Leben kam. Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel und US-Militäreinrichtungen im Persischen Golf.

Gleichzeitig forderte Trump in einer 48-stündigen Ultimatum die vollständige Öffnung der Hormuzstraße, andernfalls würde er iranische Kraftwerke zerstören. Diese Straße trägt etwa 20 % des weltweiten Ölverbrauchs, eine anhaltende Blockade hätte enorme globale Energieauswirkungen.

Der spanische Premier Sánchez forderte öffentlich die Wiederöffnung der Straße und warnte vor einer globalen Energiekrise. Der iranische Vizeaußenminister drohte, dass Angriffe auf kritische Infrastruktur eine proportionale Reaktion und Kriegsverbrechen darstellen. Israels US-Botschafter forderte, das iranische Führungspersonal weiter zu unterdrücken, bis die Bedingungen für einen Volksaufstand erfüllt sind.

Die Lage bleibt angespannt, eine Entspannung ist nicht in Sicht.

Marktreaktion: US-Staatsanleihen werden verkauft, Zinserwartungen schwinden

Ghalibafs Warnung löste im Anleihemarkt Wellen aus. Die 10-Jahres-US-Staatsanleiherendite stieg auf 4,4055 %, fast auf den höchsten Stand seit acht Monaten; Anleihefutures fielen gleichzeitig, was auf Kapitalabzug aus diesem als sicherster Asset der Welt gilt, hindeutet.

Die Erwartungen der Investoren an eine Zinssenkung durch die Fed in diesem Jahr sind nahezu vollständig aufgegeben – die Energiekrise durch den Krieg schürt Inflationsängste, wodurch die geldpolitische Flexibilität der Fed eingeschränkt wird.

Allerdings warnte Justin Lin, Stratege bei Global X ETFs Australia, vor zu viel Panik: „Derzeit sind beide Seiten vor allem mit Symbolik beschäftigt; die Märkte könnten eine Haltung einnehmen, bei der sie auf konkrete Taten warten.“ Mit anderen Worten, kurzfristige Marktschwankungen spiegeln möglicherweise nicht das tatsächliche systemische Risiko wider, entscheidend sind die kommenden militärischen oder diplomatischen Maßnahmen.

Krypto-Perspektive: Wenn das Vertrauen in US-Staatsanleihen schwindet, wird die Hedging-Story von Bitcoin erneut geprüft

Für den Kryptomarkt hat diese geopolitische Eskalation eine besondere Bedeutung. US-Staatsanleihen gelten seit langem als „risikofreie Assets“ für Investoren weltweit. Wenn das Halten von US-Anleihen öffentlich als riskant eingestuft wird, könnte die traditionelle Hedging-Logik ins Wanken geraten.

Einige Marktteilnehmer beginnen, ihre Einschätzung neu zu bewerten: In einem Umfeld wachsender geopolitischer Risiken und hoher Inflation – kann die „digitale Gold“-Story von Bitcoin aus dieser Turbulenz profitieren? Arthur Hayes wies kürzlich darauf hin, dass je länger der Konflikt dauert und die Fed gezwungen ist, Geld zu drucken, desto klarer wird die mittelfristige Kaufargumentation für Bitcoin.

Derzeit bewegt sich Bitcoin noch stark im Einklang mit den US-Aktien, und in kurzfristiger Flucht in Sicherheit dominiert der Verkaufsdruck. Wenn jedoch die „sichere Anlage“-Position der US-Staatsanleihen weiter geschwächt wird, könnte eine strukturelle Kapitalverschiebung in nicht-souveräne Assets entstehen, was weiter beobachtet werden sollte.

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