CFTC erteilt die Freigabe! Phantom Wallet erhält eine „No-Action-Exemption“ und darf regulierte Derivatehandel integrieren

US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat dem bekannten Kryptowallet-Entwickler Phantom eine “No-Action Letter” ausgestellt. Dies bedeutet, dass die CFTC Phantom erlaubt, eine regulierte Derivate-Handelsoberfläche in seinem Wallet zu integrieren, ohne dass es verpflichtet ist, sich als “Introducing Broker” zu registrieren.
(Frühere Meldung: CFTC-Vorsitzender kündigt “neuen Regulierungsplan für Kryptowährungen” an: Zusammenarbeit mit SEC bei Project Crypto, klare Vorschriften für DeFi und Prediction Markets)
(Hintergrund: CFTC-Vorsitzender Selig legt den Fokus fest: Wochenlanges Testen von perpetual Contracts, Beilegung des Streits mit SEC)

Inhaltsverzeichnis

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  • Phantom wird als “Passive Software-Schnittstelle” anerkannt
  • Die Ausnahmeregelung ist nicht bedingungslos, drei Compliance-Anforderungen wurden veröffentlicht
  • Klärung der “Verantwortung der Software-Entwickler”, Nicht-Custodial Wallets profitieren

Die Grenze zwischen dezentraler Finanzwelt (DeFi) und traditionellen Regulierungsmarkt steht vor einem historischen Durchbruch. Laut neuesten regulatorischen Entwicklungen erklärte die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) am Dienstag, dass sie keine Durchsetzungsmaßnahmen gegen Phantom ergreifen wird, wenn dieses plant, eine “Derivate-Handelsfunktion” in seine Software zu integrieren.

Phantom wird als “Passive Software-Schnittstelle” anerkannt

Zuvor galten Nicht-Custodial Wallets, die Preise oder Order-Entry für Derivatemärkte anbieten, oft als “Introducing Broker (IB)” mit erheblichen rechtlichen Risiken. In dem kürzlich veröffentlichten “No-action Letter” der CFTC wurde jedoch eine klare Ausnahmeregelung geschaffen.

Mitarbeiter der CFTC erklärten, dass die geplanten Funktionen von Phantom lediglich eine “Frontend-Software-Schnittstelle” bereitstellen, mit der Nutzer direkt über das Wallet Handelsaufträge an bestimmte Derivate-Märkte (DCMs) oder registrierte Vermittler senden können. In diesem Modell ist Phantom nur Infrastruktur-Anbieter und unterliegt daher nicht den strengen Anforderungen an die Broker-Registrierung.

Die Ausnahmeregelung ist nicht bedingungslos, drei Compliance-Anforderungen wurden veröffentlicht

Obwohl die CFTC diese “grüne Welle” gewährt, ist die Ausnahmeregelung an strenge Voraussetzungen geknüpft. Phantom muss gegenüber den Aufsichtsbehörden zusichern, folgende Pflichten zu erfüllen, um die Rechte der Verbraucher zu schützen:

  1. Risiko- und Interessenkonfliktoffenlegung: Klare Hinweise auf die hohen Risiken von Derivate-Handel und mögliche Interessenkonflikte.
  2. Marketing- und Kommunikationskonformität: Entwicklung und Einhaltung interner Richtlinien, die den regulatorischen Standards entsprechen.
  3. Vollständige Dokumentation: Sorgfältige Aufbewahrung aller Daten und Aufzeichnungen im Zusammenhang mit der Derivate-Schnittstelle, um sie bei Bedarf den Behörden vorlegen zu können.

Klärung der “Verantwortung der Software-Entwickler”, Nicht-Custodial Wallets profitieren

Der Zeitpunkt dieser Entscheidung ist strategisch äußerst bedeutsam. Der amtierende CFTC-Vorsitzende Michael Selig hatte kürzlich öffentlich erklärt, dass die Behörde aktiv an neuen Regulierungsrichtlinien arbeitet, um zu klären, wann “Nicht-Custodial Software-Entwickler” wie Wallets und DeFi-Anwendungen die Schwelle zur Registrierung als Vermittler überschreiten.

Branchenanalysten sind der Ansicht, dass Phantom mit diesem Erfolg bei der CFTC-Ausnahmeregelung nicht nur die eigenen regulatorischen Hürden für den Ausbau des Derivategeschäfts abbaut, sondern auch einen bedeutenden Präzedenzfall für die gesamte Web3-Wallet-Branche schafft. Mit der zunehmenden Klarheit der Regulierungsrahmen durch die neue US-Regierung und Aufsichtsbehörden ist es sehr wahrscheinlich, dass künftig mehr Nicht-Custodial Wallets zu “Super-Entry-Points” für den regulierten Derivatemarkt werden.

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